Mitmachen: Baukulturcamp in Münster

Schon seit einiger Zeit tausche ich mich mit Kolleginnen und Kollegen in der Baukulturvermittlung zu den Formaten aus, die wir so besuchen. Meistens trifft man sich auf Veranstaltungen, die eine Mischung aus (eher frontaler) Information und Workshops sind. Gute und interessante Tage, zum Netzwerken nötig – besuche ich wirklich gerne. Dennoch fehlte mir und meinen Kollegen Jan Kampshoff vom Büro modulorbeat und Christian Wendling von phase10 Architektur+Medien der Part der aktiven Mitgestaltung über ein Tischdecken-Gespräch hinaus. Hinzu kam die Beobachtung, dass diese guten Treffen von den Initiativen oft leider gar nicht besucht werden, und die Machern und Macherinnen der Baukultur als Bottom-Up-Bewegung im Querschnitt nicht in Erscheinung treten – es sei denn, sie sind als Speaker geladen.

Der Frage geschuldet, wie es sich anfühlt, Baukultur aus eigener Initiative im Ehrenamt zu gestalten – angetrieben nicht (nur) durch einen Job, sondern durch das ureigene Interesse an der Sache überlegten wir, welches Format sich noch besser für den Austausch in unserer Zielgruppe anbieten würde.

So haben wir das Baukulturcamp konzipiert – Baukulturvermittlung zum Selbermachen. Ziel soll es sein, eigene Ideen zu entwickeln, gemeinsame Probleme zu wälzen oder Synergien zu finden, und natürlich: zu netzwerken. Angesprochen sind vorrangig nicht-institutionell gebundene Aktivistinnen und Aktivisten – Personen und Vereine, die nicht Teil einer Institution, Universität oder Stiftung sind.
Bildschirmfoto 2015-06-16 um 20.10.30Wir haben ein schönes Wochenende im September ausgesucht, an dem wir uns unter günstigen Bedingungen in Münster treffen wollen. Räume stellt der Westfälische Kunstverein in Münster zur Verfügung, so dass wir mitten in der Stadt im neuen schönen Museum von Volker Staab arbeiten können. Am Vorabend wird der Westfälische Preis für Baukultur verliehen, wer schon am Freitag anreist, kann zur Preisverleihung mitgehen.

Schon im Vorfeld ist eure Mitsprache erwünscht: hier könnt ihr schon jetzt eure Themenwünsche eintragen. Dem Camp-Charakter entsprechend werden vor Ort alle eingereichten Themen von euch selbst vorgestellt und abgestimmt – so entsteht eine hoffentlich interessante Tagesordnung!

Also – was ihr schon immer mit Gleichgesinnten besprechen wolltet – tragt eure Vorschläge ein oder bringt sie spontan mit – wir freuen uns auf ein intensives Wochenende mit euch! Einen Flyer mit allen Infos kompakt findet ihr hier: Baukulturcamp_Flyer

Ach ja, und für uns selbstverständlich: Wir selbst organisiseren das Camp unentgeltlich und ehrenamtlich!

http://www.baukulturcamp.de
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Digital und analog gerne weitersagen!