Urban Intervention Award

Berlin ist einfach unheimlich weit vorne. Das zeigt die aktuelle Verleihung des „Urban Intervention Award“, eine Idee der Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Mit ihm werde europaweit Projekte gekürt, die eine Stadt nicht nur architektonisch sondern auch soziokulturell und nachhaltig bereichern. Gemeint sind Projekte des Commoning wie selbstorganisierte Gärten oder Umnutzungen. Aus dem Inhalt:

[Es] gilt, Abschied zu nehmen von Star-Architekten, die den Diskurs über Baukultur dominieren. Und auch vom überkommenen Rollenverständnis jener Stadtbauräte oder Senatsbaudirektoren, die noch antraten, das Gesicht „ihrer“ Stadt zu prägen. Regula Lüscher dagegen setzt mit dem von ihr initiierten Urban Intervention Award auf ganz neue Kräfte:

„Die Macht der geteilten Autorenschaft: Dass eben unterschiedliche Autoren und unterschiedliche Akteure erst Stadt und Stadtentwicklung ausmachen. Das heißt aber, dass man ein klares Ziel vor Augen haben muss. Moderation bedeutet nicht, die Führung aus der Hand zu geben, sondern ein Zielbild zu verfolgen und damit andere mitzunehmen und einzubeziehen.“

Mehr Informationen hier:

http://www.deutschlandradiokultur.de/gemeinwesen-unsere-stadt-soll-schoener-werden.1013.de.html?dram:article_id=271553