Neugestaltung der Domplätze

Veröffentlicht auf Facebook, 02. Mai 2013

Dieser Plan ist öffentlich zugänglich unter www.paderborn.de. Nur im Bereich des Marktplatzes soll das charakteristische Basaltpflaster in dem bekannten Segmentbogenverband bestehen bleiben. Ansonsten soll es einen neuen, rutschfesten Belag geben mit grossflächigen Platten. In der Mitte soll ein Baumfeld mit Platanen entstehen, dazu Pavillions.

Domplätze

„Von den Zielen her scheint mir das im Großen und Ganzen vernünftig zu sein. Den Marktplatz zu beleben und zu den meisten Zeiten nicht nur als leeren Raum vorzufinden, wäre schon schön. Schade wäre es, wenn der historische Charakter dieser Plätze verloren ginge – so viele davon haben wir ja nun einmal nicht in der Innenstadt. Vor allem der Kleine Domplatz läge mir da am Herzen – mit Domgässchen, Dompropsteigasse und der Treppe in Richtung der ehemaligen Domdechanei zur Dielenpader hinunter hätte dieser Platz eine herrlich alte Atmosphäre, wenn dort keine Autos stünden. Dort muss meiner Meinung nach ein altes Pflaster liegen – auch wenn ich weiß, dass das Befahren eines solchen mit dem Rollstuhl eine Tortur ist.“ [Harald Selke]

„Ich wünsche mir eine hochwertige Gestaltung, die allen Belangen gerecht wird. Dabei erscheinen mir die wichtigsten Aspekte die den historischen Charakter bestimmen: 1. Art des Pflasters (Basalt) und (Segmentbogen), 2. Farbigkeit, Format und Struktur des Pflasters 3. Relief des Platzes 4. Umgang mit den Rändern, wie „stößt“ der Platz an das Haus. […] Für diese Aspekte wünsche ich mir einen vorsichtigen, ja, zaghaften Umgang. Z. B. besteht die Gefahr, dass die Verlegung von großformatigen, helleren Platte an den Rändern den Effekt hätte, die Gebäude förmlich zu entheben (siehe am Rathaus in Detmold).“ [Karin Hartmann]